Sexualberatung und -therapie
 
 
Unsere Sexualität ist genau das, was wir aus ihr machen!
Unsere persönliche individuelle Sexualität speist sich aus der animalische Lust, die eng mit unserer Lebensenergie verbunden ist und unserer Persönlichkeitsentwicklung, die geprägt ist von Konditionierungen - Erziehung und gesellschaftliche Normen. Letztere stellen fast immer eine Verletzung unseres intimsten Bereiches dar und wir unterscheiden uns nur im Grad der Verletzung, die von einer Nichtbeachtung des Sexuellen bzw. Körperlichen, über Abwertung bis zum Missbrauch reicht. Diese Verletzung hat Auswirkungen auf unsere Sexualität und auf unsere Persönlichkeit als Ganzes, bzw. führt dazu, dass wir uns eben nicht als "ganz" empfinden können.
Daraus resultierende sexuelle Schwierigkeiten werden trotz lauthals proklamierter sexueller Freiheit immer noch verschwiegen oder verharmlost. Für die Betroffenen macht das die Angelegenheit nicht weniger schmerzhaft. Gerade im intimen Zusammensein mit einem anderen Menschen sind wir am verletzlichsten und Störungen treffen uns tief. Der tantrische Ansatz, der die Sexualität hoch achtet, ist besonders dafür geeignet, im vertrauensvollen Miteinander die Probleme anzuschauen bzw. an ihnen zu arbeiten.
Was als "erfüllende Sexualität" erfahren wird, ist individuell sehr unterschiedlich, aber immer Ausdruck unserer Persönlichkeit als Ganzes. Eine solche Sexualität ist ein großer Energiepool und schenkt uns Lebenslust und Vitalität bis ins hohe Alter.

Man spricht von sexuellen Funktionsstörungen, wenn die Orgasmusfähigkeit eingeschränkt ist. Sexuelle Reaktionen sind immer psychosomatische Prozesse, d.h. es sind körperliche und seelische Vorgänge beteiligt. Dabei ist es individuell verschieden, wann die Ausprägungen des Sexualverhaltens bzw. des sexuellen Erlebens, durch den Betroffenen selbst, oder den Sexualpartner, als "Störung" empfunden werden.
Oft genannte Schwierigkeiten sind bei Frauen: Probleme einen Orgasmus zu bekommen, bis hin zur Vermeidung von Sex (chronische Unlust).
Bei Männern treten Erektionsprobleme oder ein vorzeitiger Samenerguss auf, aber auch die gegenteilige Situation des "nicht entspannen könnens", wenn die Sexualität keine tiefe Befriedigung hervorrufen kann.
Eine (sexuelle) Störung bei Männern und Frauen ist auch die relative Gefühllosigkeit im Genitalbereich, bzw. im Körper überhaupt.
Sexualität kann zum Symptomträger für andere Probleme werden, siehe Paarberatung und Paartherapie. Andererseits können sich Persönlichkeitsstörungen als sexuelle Störungen zeigen.
 
Eine Beratung kann das Verständnis für die Problematik fördern, was schon ein erster Schritt zur Veränderung sein kann. Fachkundige Information kann auch eine wohltuende Entlastung bringen, denn oft wird der Anspruch an die Sexualität derartig überfrachtet, dass die Realität nur unbefriedigend sein kann.
Es geht um die genaue Wahrnehmung des Problems, seine Einordnung im Kontext Ihres Lebens und um die Vermittlung von hilfreichem Wissen. Manchmal genügt das schon, um eine Besserung zu erzielen.
Sexualtherapie ist angezeigt bei tieferen Verletzungen, sie richtet sich nach Ausmaß und Schwere der Symptomatik, es müssen mehrere Wochen oder Monate eingeplant werden.
Tiefer liegende Schwierigkeiten im sexuellen Bereich - wenn sie nicht organischer Natur sind, was ärztlich untersucht werden muss - können ggf. mittels spezieller Übungen aus der Körperarbeit unterstützt werden (siehe Arbeitsgrundlagen).
Preis: Einzelstunde 60,-€ oder im 5-Stunden-Paket zu 50,-€, Kleinstgruppe von 2-3 Klienten 30,-€ pro Stunde (60min)