Beratung/Therapie
 
 
 
Praxis Beethovenstrasse In der Einzelsitzung geht es um Ihre individuelle Persönlichkeitsentwicklung. Sie sind gut beraten, allein oder als Paar:
- in Fragen zur Sexualität, oder bei sexuellen Schwierigkeiten
- in Krisensituationen
- bei Kommunikationsproblemen
- bei der Erhöhung Ihrer Eigenkompetenz (Selbstvertrauen) und Ihrer sozialen Kompetenz (Kontaktfähigkeit)
- beim Frustabbau in Stresssituationen
- um wieder zueinander zu finden oder aber, um sich zu trennen.
Meine Praxisräume befinden sich in Aachen, Beethovenstrasse 11 und Kurbrunnenstrasse 30.
Einzelsitzung/Beratung
Bei Bedarf biete ich Ihnen einen ersten Kontakt zum gegenseitigen Kennenlernen: Max. 30 min, kostenlos.
Sollten Sie sich eine Arbeit mit mir vorstellen können, so legen wir gemeinsam, je nach individueller Situation, den Plan für die nächste/n Sitzung/en fest. Hier finden Sie einige der Arbeitsgrundlagen näher erklärt.
Preis: Einzelstunde 60,-€ oder im 5-Stunden-Paket zu 50,-€, Kleinstgruppe von 2-3 Klienten 30,-€ pro Stunde (60min)
  • NEU! In meinem engsten persönlichen Umfeld habe ich aktuell die Erfahrung einer lebensbedrohlichen Erkrankung machen müssen. Leider musste ich feststellen wie sehr die Angehörigen allein gelassen werden und wie schwierig es ist, danach, einen neuen Umgang miteinander zu finden.
    Deshalb biete ich therapeutische Begleitung für Angehörige während des Krankenprozesses und Hilfe bei der gemeinsamen Bewältigung des Erlebten und der Neufindung danach.
     
    Was können Ihnen Einzelsitzungen/Beratungen bringen?

    Die Freude am Leben wiederfinden, sich glücklich fühlen - zufrieden, fit und selbstbewusst.
    Im eigenen Körper zu Hause sein, seine Kraft spüren und aus seiner Mitte agieren. Sich selbst zu mögen.
    Körperempfindungen, Gefühle und Gedanken wahrnehmen und unterscheiden können. Zu Klarheit kommen.
    Die Sexualität zu leben, die Ihrer inneren Wahrheit entspricht. Die Verbindung zwischen sexueller Lust und Herzensliebe spüren.
    Lebens- und Beziehungskrisen als solche anerkennen und ihr Potential nutzen. Mit Schwierigkeiten fertig werden können.
    Einen Partner finden und eine tragfähige Beziehung in Liebe leben können, eine bestehende Partnerschaft genießen und wieder Lust aufeinander haben oder erkennen, dass der gemeinsame Weg zu Ende ist und sich in Würde zu trennen.
    Zwischen notwendigen und sinnlosen Herausforderungen unterscheiden können und loslassen was belastet, um mit mehr Leichtigkeit zu leben.
     
     
    Bitte beachten Sie den Aufruf zur psychosozialen Lage in Deutschland. Ich halte ihn für sehr wichtig und bitte Sie, ihn zu unterstützen:
     
    Aufruf zur Unterzeichnung und/oder Veröffentlichung
    Liebe Kolleginnen und Kollegen, im Kreis einiger leitender Ärzte Psychosomatischer Kliniken haben wir die erschreckende Entwicklung der psychosozialen Belastung in Deutschland und letztlich in allen Industrienationen diskutiert. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass das Ausmaß der Problematik in unserer Gesellschaft nicht ausreichend wahrgenommen wird und möchten mit einer Art Memorandum einen gesellschaftlichen Dialog darüber anstoßen, wie wir die Problematik verstehen und was getan werden kann. Wir möchten damit auch keine bestimmte Zielgruppe ansprechen, sondern alle Menschen, denen die psychosoziale Lage unseres Landes am Herzen liegt. Wir glauben auch nicht, dass ein bestimmter Sektor der Gesellschaft, wie z. B. die Schule, die Familie, die Politik, die Wirtschaft oder die Medien dafür verantwortlich ist, sondern dass es sich um eine allgemeine und grundlegende Entwicklung der modernen Gesellschaften handelt, die nicht angemessen erkannt wird. Da wir zu einem offenen gesellschaftlichen Dialog aufrufen wollen, richten wir uns zunächst nicht an Verbände oder Institutionen, sondern an Personen. Wenn Sie als Verantwortlicher in diesem Bereich das Interesse mit uns teilen einen Dialog zu führen, bitten wir Sie, den beiliegenden Aufruf mit zu unterzeichnen. Wir werden ihn dann im Herbst mit allen Unterzeichnern (Name, Titel, Funktion und Ort) in einschlägigen Medien veröffentlichen. Wir erwarten anschließend Gesprächs- oder Vortragsanfragen bei den Unterzeichnern des Aufrufs und würden Sie bitten, uns ggf. darüber zum Zweck der Dokumentation zu informieren.
    Ihre Zustimmung zum Papier können Sie ganz einfach per E-Mail erklären (bitte mit vollständigem Namen, Titel, berufliche Funktion, Dienstanschrift und E-Mail-Adresse) und an die E-Mail-Anschrift: dr.galuska@heiligenfeld.de schicken. Oder Sie unterzeichnen den Aufruf mit Angabe der entsprechenden Daten und faxen ihn uns zurück unter der Nummer: 0971-84-4025.
    Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen Aufruf an weitere Verantwortliche in Ihrem Kollegenkreis oder Ihren Netzwerken weiterleiten oder weitergeben könnten, damit sich möglichst viele daran beteiligen können.
    Für weitere Informationen stehen gerne folgende Personen zur Verfügung:
    Dr. Joachim Galuska, Tel.: 0971-84-4009
    Prof. Dr. Thomas Loew, Tel.: 0941-9447240
    Dr. Johannes Vogler; Tel.: 07562-711500

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Joachim Galuska
    Ärztlicher Direktor der Heiligenfeld Kliniken
    Zur psychosozialen Lage in Deutschland
    Wir sind Fachleute, die Verantwortung für die Behandlung seelischer Erkrankungen und den Umgang mit psychosozialem Leid in unserer Gesellschaft tragen. Wir möchten unsere tiefe Erschütterung über die psychosoziale Lage unserer Gesellschaft zum Ausdruck bringen.
    In unseren Tätigkeitsfeldern erfahren wir die persönlichen Schicksale der Menschen, die hinter den Statistiken stehen. Seelische Erkrankungen und psychosoziale Probleme sind häufig und nehmen in allen Industrienationen ständig zu. Circa 30 % der Bevölkerung leiden innerhalb eines Jahres an einer diagnostizierbaren psychischen Störung. Am häufigsten sind Depressionen, Angststörungen, psychosomatische Erkrankungen und Suchterkrankungen.
    Der Anteil psychischer Erkrankungen an der Arbeitsunfähigkeit nimmt seit 1980 kontinuierlich zu und beträgt inzwischen 15 - 20 %. Der Anteil psychischer Erkrankungen an vorzeitigen Berentungen nimmt kontinuierlich zu. Sie sind inzwischen die häufigste Ursache für eine vorzeitige Berentung. Psychische Erkrankungen und Verhaltensprobleme bei Kindern und Jugendlichen nehmen kontinuierlich zu. Psychische Störungen bei älteren Menschen sind häufig und nehmen ständig zu.
    Nur die Hälfte der psychischen Erkrankungen wird richtig erkannt, der Spontanverlauf ohne Behandlung ist jedoch ungünstig: Knapp 1/3 verschlechtert sich und knapp die Hälfte zeigt keine Veränderung, chronifiziert also ohne Behandlung.
    In allen Altersgruppen, bei beiden Geschlechtern, in allen Schichten und in allen Nationen zunehmenden Wohlstands nehmen seelische Erkrankungen zu und besitzen ein besorgniserregendes Ausmaß. Die gesellschaftlichen Kosten der Gesundheitsschäden durch Produktivitätsausfälle, medizinische und therapeutische Behandlungen, Krankengeld und Rentenzahlungen sind enorm.
    Eine angemessene medizinische und therapeutische Versorgung ist weltweit nicht möglich. Trotz der kontinuierlichen Zunahme an psychosozialen medizinischen Versorgungsangeboten ist die Versorgung auch in Deutschland angesichts der Dynamik und des Ausmaßes der seelischen Erkrankungen nur in Ansätzen möglich.
    Die Ursache dieser Problemlage besteht nach unseren Beobachtungen in zwei gesellschaftlichen Entwicklungen:
    1. Die psychosoziale Belastung des Einzelnen durch individuellen und gesellschaftlichen Stress, wie z. B. Leistungsanforderungen, Informationsüberflutung, seelische Verletzungen, berufliche und persönliche Überforderungen, Konsumverführungen, usw. nimmt stetig zu.
    2. Durch familiäre Zerfallsprozesse, berufliche Mobilität, virtuelle Beziehungen, häufige Trennungen und Scheidungen kommt es zu einer Reduzierung tragfähiger sozialer Beziehungen und dies sowohl qualitativer als auch quantitativer Art.
    Die Kompetenzen zur eigenen Lebensgestaltung, zur Bewältigung psychosozialer Problemlagen und zur Herstellung erfüllender und tragfähiger Beziehungen sind den Anforderungen und Herausforderungen dieser gesellschaftlichen Entwicklungen bei vielen Menschen nicht gewachsen. Angesichts der vorherrschenden gesellschaftlichen Orientierung an materiellen und äußeren Werten werden die Bedeutung des Subjektiven, der inneren Werte und der Sinnverbundenheit dramatisch unterschätzt.
    Wir benötigen einen gesellschaftlichen Dialog über die Bedeutung des Subjektiven, des Seelischen, des Geistig-spirituellen, des sozialen Miteinanders und unseres Umgangs mit Problemen und Störungen in diesem Feld.
    Wir benötigen einen neuen Ansatz zur Prävention, der sich auf die grundlegenden Kompetenzen zur Lebensführung, zur Bewältigung von Veränderungen und Krisen und zur Entwicklung von tragfähigen und erfüllendenBeziehungen konzentriert.
    Wir benötigen eine Gesundheitsbildung, Erlernen von Selbstführung und die Erfahrung von Gemeinschaft schon im Kindergarten und in der Schule, z. B. in Form eines Schulfaches "Gesundheit".
    Wir benötigen eine ganzheitliche, im echten Sinne psychosomatische Medizin, die die gegenwärtige Technologisierung und Ökonomisierung der Medizin durch eine Subjektorientierung und eine Beziehungsdimension ergänzt.
    Wir benötigen eine Wirtschaftswelt, in der die Profit- und Leistungsorientierung ergänzt wird durch eine Sinn- und Lebensorientierung für die Tätigen.
    Wir benötigen einen integrierenden, sinnstiftenden und soziale Bezüge erhaltenden Umgang mit dem Alter.
    Wir benötigen eine das Subjektive und Persönliche respektierende, Grenzen achtende und Menschen wertschätzende Medienwelt.
    Wir benötigen ein politisches Handeln, das bei seinen Entscheidungen die Auswirkungen auf das subjektive Erleben und die psychosozialen Bewältigungsmöglichkeiten der Betroffenen reflektiert und berücksichtigt.
    Wir benötigen mehr Herz für die Menschen.
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